, Hegaukurier
Hegaukurier: Adventskonzert unterm "Sternenzelt"
»Hör mein Rufen!« Das Motto, welches sich Musikdirektorin Ulrike Brachat und ihre Chöre für ihr Konzert auserkoren hatten, funktionierte in mehrfacher Hinsicht. Zum einen waren Viele dem »Ruf« der Chorleiterin und ihrer SängerInnen gefolgt, so dass kaum
ein Platz in der Stadtkirche unbesetzt blieb; zum anderen zog sich das Motiv des Rufens musikalisch und darstellerisch durch
den gesamten Abend: Im Mittelgang erschien immer wieder eine kleine, nach Schutz und Hilfe suchende Gruppe von Menschen - ungehört verhallte ihr Rufen und vergebens »klopften« sie an viele Türen, bis ihnen schließlich ein Kind Einlass gewährte mit den Worten: »In meinem Kinderzimmer ist noch viel Platz«. Zum Motto passend bestand das Repertoire des Konzerts aus geistlichem wie weltlichem
Liedgut, das Chören und Solisten Gelegenheit bot, ihre große Bandbreite zu präsentieren. Kraftvoll und intensiv trugen
Stadtchor, Philianer und O1 das Stück »Es ist kein Raum für dich
mein Kind« von Hella Heizmann vor. Mit homogenem Klang intonierte der Stadtchor »In das Warten dieser Welt« von Felix Mendelssohn Bartholdy. Der Kinderchor und seine SolistInnen bewegten die ZuhörerInnen mit ihren reinen Stimmen bei überlieferten Weisen wie »Tragt in die Welt heut´ein Licht« oder »Wenn froh die Weihnachtslieder tönen«. Eine besondere Note verliehen dem Konzert eine ganze Reihe junger, begabter Sängerinnen - hier konnte Ulrike Brachat wie stets aus dem Vollen schöpfen: »Einige sind noch hier in Engen aktiv, aber auch die, die nicht mehr hier wohnen, unterstützen uns immer gerne, wenn ein Konzert ansteht«, verriet die Chorleiterin. Die teils preisgekrönten Stimmen ihrer Schützlinge verhalfen dem Chorinsgesamt zu einem strahlenden Klang und auch in ihren Soloparts wussten die Sängerinnen durchweg zu begeistern - allen
voran Sarina Vittilio und Jarina Maier. Das ergreifend vorgetragene Duett »Ich harrete des Herrn« (F.M. Bartholdy) der beiden Sopranistinnen markierte den Höhepunkt eines Konzerts, in dessen Verlauf es dem Publikum an mehr als einer Stelle durchaus schwer gefallen sein dürfte, sich den Applaus wie gewünscht bis zum Schluss aufzusparen. Ihre Begeisterung brachten die
Zuhörerinnen und Zuhörer schließlich mit stehenden Ovationen zum Ausdruck. In den Applaus eingeschlossen waren dabei auch die InstrumentalistInnen, welche mit Cello, Trompete, Querflöte, Schlagzeug, E-Piano und Kirchenorgel dazu beitrugen, aus dem Konzert ein umfassendes Klangerlebnis zu machen. Von ihrem Publikum verabschiedeten sich die Akteurinnen und Akteure hörbar und sichtbar mit guten Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr.
ein Platz in der Stadtkirche unbesetzt blieb; zum anderen zog sich das Motiv des Rufens musikalisch und darstellerisch durch
den gesamten Abend: Im Mittelgang erschien immer wieder eine kleine, nach Schutz und Hilfe suchende Gruppe von Menschen - ungehört verhallte ihr Rufen und vergebens »klopften« sie an viele Türen, bis ihnen schließlich ein Kind Einlass gewährte mit den Worten: »In meinem Kinderzimmer ist noch viel Platz«. Zum Motto passend bestand das Repertoire des Konzerts aus geistlichem wie weltlichem
Liedgut, das Chören und Solisten Gelegenheit bot, ihre große Bandbreite zu präsentieren. Kraftvoll und intensiv trugen
Stadtchor, Philianer und O1 das Stück »Es ist kein Raum für dich
mein Kind« von Hella Heizmann vor. Mit homogenem Klang intonierte der Stadtchor »In das Warten dieser Welt« von Felix Mendelssohn Bartholdy. Der Kinderchor und seine SolistInnen bewegten die ZuhörerInnen mit ihren reinen Stimmen bei überlieferten Weisen wie »Tragt in die Welt heut´ein Licht« oder »Wenn froh die Weihnachtslieder tönen«. Eine besondere Note verliehen dem Konzert eine ganze Reihe junger, begabter Sängerinnen - hier konnte Ulrike Brachat wie stets aus dem Vollen schöpfen: »Einige sind noch hier in Engen aktiv, aber auch die, die nicht mehr hier wohnen, unterstützen uns immer gerne, wenn ein Konzert ansteht«, verriet die Chorleiterin. Die teils preisgekrönten Stimmen ihrer Schützlinge verhalfen dem Chorinsgesamt zu einem strahlenden Klang und auch in ihren Soloparts wussten die Sängerinnen durchweg zu begeistern - allen
voran Sarina Vittilio und Jarina Maier. Das ergreifend vorgetragene Duett »Ich harrete des Herrn« (F.M. Bartholdy) der beiden Sopranistinnen markierte den Höhepunkt eines Konzerts, in dessen Verlauf es dem Publikum an mehr als einer Stelle durchaus schwer gefallen sein dürfte, sich den Applaus wie gewünscht bis zum Schluss aufzusparen. Ihre Begeisterung brachten die
Zuhörerinnen und Zuhörer schließlich mit stehenden Ovationen zum Ausdruck. In den Applaus eingeschlossen waren dabei auch die InstrumentalistInnen, welche mit Cello, Trompete, Querflöte, Schlagzeug, E-Piano und Kirchenorgel dazu beitrugen, aus dem Konzert ein umfassendes Klangerlebnis zu machen. Von ihrem Publikum verabschiedeten sich die Akteurinnen und Akteure hörbar und sichtbar mit guten Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr.